VFC News of the Week – Edition 2
- vor 2 Stunden
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Auch während der Sommerpause bleibt es im VFC-Fahrerlager alles andere als ruhig. Auf dem Fahrermarkt für 2027 fallen die nächsten Entscheidungen, gleichzeitig werfen bereits die ersten sportlichen Fragen für die zweite Saisonhälfte ihre Schatten voraus.
Von Fabian Szyrziks Wechsel zu Optiminal über die offene Zukunft von Tim Hauck und Horizon Motorsport bis hin zu Sven Schuberts Ausfall in Belgien und der immer wichtigeren Motorensituation – hier sind die wichtigsten Geschichten aus der Virtual Formula Championship.
Szyrzik wechselt zu Optiminal
Der nächste wichtige Baustein für die Saison 2027 steht fest: Fabian Szyrzik wird Horizon Motorsport verlassen und sich Optiminal Esports anschließen.
Mit dem Wechsel verpflichtet das aktuelle Spitzenteam nicht nur einen schnellen Fahrer, sondern auch jemanden, der vor allem durch sein technisches Verständnis und seine große Erfahrung im Bereich Setups einen zusätzlichen Mehrwert mitbringen soll. Aufgrund seiner privaten Verpflichtungen könnte Szyrzik das Cockpit bei Bedarf mit Rouven Meschede teilen.
Für Optiminal ist damit eines der Cockpits für die kommende Saison besetzt. Gleichzeitig sorgt der Transfer an anderer Stelle für neue Fragen – sowohl hinsichtlich der Zukunft von Tim Hauck als auch beim bisherigen Szyrzik-Team Horizon Motorsport.
Wohin zieht es Tim Hauck?
Lange Zeit galt Tim Hauck als einer der naheliegendsten Kandidaten für ein Cockpit bei Optiminal Esports in der Saison 2027. Mit der Verpflichtung von Fabian Szyrzik scheint sich die Situation nun jedoch verändert zu haben.
Ganz vom Tisch ist ein Wechsel zu Optiminal trotzdem nicht. Sven Schubert ist für die kommende Saison bislang noch nicht offiziell bestätigt, wodurch theoretisch weiterhin ein zweites Cockpit frei werden könnte.
Gleichzeitig wurde Hauck zuletzt auch mit Blue Horns in Verbindung gebracht. Nach seinem angekündigten Abschied von Ottimale EM gehört der Deutsche damit weiterhin zu den interessantesten verfügbaren Fahrern auf dem Markt.
Welche Richtung Hauck letztlich einschlagen wird, dürfte eine der spannendsten offenen Fragen der kommenden Wochen bleiben.
Was passiert mit Horizon Motorsport?
Mit dem Abgang von Fabian Szyrzik entsteht bei Horizon Motorsport für 2027 eine große Lücke. Noch ist völlig offen, wer das frei werdende Cockpit übernehmen könnte – oder ob es dieses Cockpit in der kommenden Saison überhaupt geben wird.
Bislang gibt es keine Bestätigung darüber, wie Horizon seine Zukunft plant. Denkbar wäre, dass das Team einen neuen Fahrer verpflichtet und mit einer veränderten Besetzung in die neue Saison geht.
Gleichzeitig steht aber auch die deutlich größere Frage im Raum, ob Horizon Motorsport 2027 überhaupt weiterhin Teil des VFC-Fahrerfeldes sein wird.
Damit geht es längst nicht mehr nur um die Nachfolge von Szyrzik. Die kommenden Wochen könnten auch darüber entscheiden, wie die Zukunft des gesamten Teams aussieht.
Schubert verpasst den Großen Preis von Belgien
Für Sven Schubert wird die zweite Saisonhälfte direkt mit einem Rückschlag beginnen. Der Optiminal-Pilot wird beim Großen Preis von Belgien nicht am Start stehen und damit ein komplettes Rennwochenende verpassen.
Gerade im engen Kampf um die Fahrer-Weltmeisterschaft könnte dieser Ausfall besonders schwer wiegen. Während Schubert keine Möglichkeit haben wird, Punkte zu sammeln, bietet sich seinem direkten Konkurrenten Tom Oldenmenger die Chance, seinen Vorsprung deutlich auszubauen.
Für Schubert wird es anschließend darauf ankommen, den möglicherweise entstandenen Rückstand in den verbleibenden Rennen wieder aufzuholen.
Der Belgien-GP könnte damit rückblickend noch zu einem der entscheidenden Wendepunkte im Titelkampf der Saison 2026 werden.
Motoren werden zum entscheidenden Faktor
Mit dem Ende der Sommerpause rückt neben dem reinen Tempo auch die Motorensituation der Fahrer zunehmend in den Fokus. In der VFC stehen jedem Fahrer über die gesamte Saison nur fünf Aggregate zur Verfügung, die mit zunehmender Laufleistung außerdem kontinuierlich an Leistung verlieren.
Gerade im Kampf um die Weltmeisterschaft könnte das noch eine wichtige Rolle spielen. Tom Oldenmenger verfügt aktuell über einen frischeren Motor mehr als Sven Schubert und könnte dadurch in den kommenden Rennen einen zusätzlichen Vorteil besitzen.
Für die Teams wird es deshalb immer wichtiger, genau abzuwägen, wann ein frisches Aggregat eingesetzt wird und auf welchen Strecken sich ein möglicher Leistungsunterschied besonders stark bemerkbar macht.
Je näher das Saisonfinale rückt, desto mehr könnte die Motorenstrategie damit zu einem Faktor werden, der nicht nur über einzelne Rennen, sondern möglicherweise sogar über die Meisterschaft entscheidet.



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