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Blue Horns 2026: Mehr Konstanz, weniger Chaos – Dicks und Brendel im Interview

  • VFC-Media
  • vor 3 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Eine Saison, die „nicht wirklich leicht“ war, trifft auf ein Comeback mit neuer Lust: Blue Horns startet 2026 mit einem spannenden Mix aus Aufarbeitung und Aufbruch. Jörn Dicks benennt offen, wo er ansetzen muss – bei Training, Duellen und Konstanz. Tim Brendel hingegen kommt mit frischer Energie zurück als Stammfahrer und beschreibt, was ihm wirklich gefehlt hat. Zusammen soll daraus ein Duo entstehen, das weniger improvisieren muss – und mehr liefern kann.



Hallo Jörn, als Teamchef und Fahrer lief die Saison 2025 nicht immer nach Plan. Was möchtest du 2026 gezielt verbessern, damit es am Ende nicht wieder so läuft wie im vergangenen Jahr?


Jörn Dicks:

„Letztes Jahr war nicht wirklich leicht für mich. Es gab es viele persönliche Probleme. Das hat sich einfach auch in meiner Trainingszeit gezeigt; sie war einfach viel zu niedrig. Das will ich jetzt ändern und kann es auch. Gleichzeitig habe ich die Ruhe durch einen Teamkollegen wie Tim Brendel gefunden. Ich muss nicht gefühlt alle drei Rennen nach einem Ersatz schauen. Das hilft ungemein. Und natürlich muss ich an meinem Kampfverhalten arbeiten. Zu oft habe ich Anfängerfehler in Duellen gemacht, die ich eigentlich schon abgelegt hatte. Das darf so nicht passieren, schon gar nicht in meinem fünften Jahr in der VFC.“


Du sagst, Tim bringt dir Ruhe rein – wie teilt ihr euch als Duo die Arbeit auf ?


Jörn Dicks:

„Bisher läuft es eigentlich flüssig ab. Wir arbeiten zusammen am Setup und teilen die Ideen, welche wir austesten. Am Ende versuchen wir eine Basis zu schaffen und führen Anpassungen durch, die zum Fahrstil des jeweils anderen passen.


So sind wir das letztes Jahr angegangen und machen es momentan auch.“



Wo möchtest du 2026 den größten Schritt machen?


Jörn Dicks: „Ich glaube, Duellverhalten und Konstanz sind meine großen Baustellen.

Gerade im Duellverhalten war ich letztes Jahr einfach zu unruhig, hatte kaum Übersicht, wo mein Gegner ist und habe Kollisionen verursacht. Hier muss ein Schritt meinerseits getan werden.“



„Beende den Satz: ‘Am Ende der Saison bin ich als Fahrer und Teamchef zufrieden, wenn ...’“


Jörn Dicks: „...ich meine bzw. unsere WM-Punkte aus 2025 verbessern kann.“



Mehr Ruhe, weniger Improvisation, klare Prioritäten: Dicks will 2026 an den Stellschrauben drehen, die 2025 zu oft zum Problem wurden. Entscheidend ist dabei auch, dass er nicht mehr permanent nach Ersatzlösungen suchen muss. Mit Tim Brendel kommt genau der Teamkollege zurück, der diese Stabilität mitbringen soll – und der selbst wieder richtig Lust auf VFC hat.



Hallo Tim! Willkommen zurück als Stammfahrer in der VFC! Nachdem du 2024 und 2025 nicht fest im Feld warst, sondern vor allem als „Super-Sub“ eingesprungen bist, ging es Mitte 2025 zu Blue Horns. Viele dachten, das wäre nur ein weiterer kurzfristiger Einsatz – wie kam es dazu, dass wir dich 2026 nun wieder dauerhaft als Stammfahrer sehen?


Tim Brendel:

„Hi! Vielen Dank! Nun.. kurz und knapp gesagt, ich hab halt wieder Bock. Es haben sich in den letzten Monaten so einige Dinge bei mir im Hintergrund getan, sodass ich wieder mehr Zeit und vor allem Motivation für wichtigen Sachen im Leben habe 😉“



Du sagst, du hast wieder richtig Lust: Was hat dir am meisten gefehlt?


Tim Brendel:

„Logischerweise haben mir die Rennen gefehlt. Man geht hier ganz anders miteinander um als zB in iRacing (Bottom Split Formel 4 😄 ). Genauso haben mir die random Lachflashs im TS nach bzw vor dem Rennen gefehlt. Man könnte sagen, dass es einfach das Miteinander ist, was einem gefehlt hat.“



Beende den Satz: ‘Das Beste an der VFC ist für mich ...‘


Tim Brendel:

„... der Spaß an der Sache“



Mit Dicks’ klarer Analyse der eigenen Baustellen und Brendels frischer Motivation wirkt das Duo bei Blue Horns 2026 wie eine Konstellation, die sowohl sportlich als auch menschlich funktionieren kann. Für Dicks wird entscheidend sein, die angekündigten Schritte im Zweikampf und in der Konstanz wirklich auf die Strecke zu bringen – gerade weil er selbst betont, dass solche Fehler in Jahr fünf nicht mehr passieren dürfen. Brendel wiederum bringt genau das Element mit, das in einer langen Saison oft unterschätzt wird: Stabilität, Teamchemie und die Lust am Rennfahren. Wenn Blue Horns die gemeinsame Setup-Arbeit in ein belastbares Grundpaket übersetzt und beide ihre Stärken ins Wochenende tragen, könnte 2026 genau die Saison werden, in der aus „Neustart“ auch messbarer Fortschritt wird.

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