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„Regelmäßig Punkte holen“: Ottimale EM mit klarer Mission für 2026

  • 3. Feb.
  • 5 Min. Lesezeit



Ottimale EM startet 2026 in seine zweite VFC-Saison – und Teamchef Roy Seifert bleibt seinem Ansatz treu: ruhig bleiben, das Auto bestmöglich auf die Fahrer zuschneiden und die Zusammenarbeit im Team weiter professionalisieren. Nach einem Debütjahr, in dem Ottimale EM in nahezu jedem Rennen Punkte sammeln konnte, geht es nun darum, aus einer soliden Basis den nächsten Schritt zu machen. Dabei stehen nicht nur Upgrades und Pace im Fokus, sondern vor allem die „Basics“: Vorbereitung, Kommunikation, Abläufe – und die kleinen Entscheidungen, die über ein Rennwochenende hinweg oft den Unterschied ausmachen.


Mit Tim Hauck, einer der großen Überraschungen 2025, steigen die Erwartungen spürbar – und damit auch der Druck, das gezeigte Potenzial zu bestätigen. Gleichzeitig will Stefan Schubert nach einem schwierigen Jahr Stabilität in seine Ergebnisse bringen und sich über Konstanz und Zieleinläufe wieder in Richtung Punkte orientieren. Im Interview sprechen alle drei über Pre-Season, Teamgeist, Selbstvertrauen – und darüber, wie Ottimale EM 2026 in einem noch stärkeren Feld regelmäßig abliefern will.



Hallo Roy, Ottimale EM geht 2026 in seine zweite VFC Saison mit dir als Teamchef – wie fällt dein Fazit zur Pre-Season aus?


Roy Seifert:

"Hallo, die Pre-Season war relativ entspannt. Wir gehen das - wie letzte Saison auch - gelassen an und schauen, wie wir das Auto bestmöglich auf unsere Fahrer anpassen können."



Ihr geht wieder gelassen ran – was habt ihr aus eurer ersten VFC-Saison gelernt, das ihr 2026 bewusst anders oder besser machen wollt?


Roy Seifert:

"Ich glaube, dass wir letzte Saison schon sehr viel richtig gemacht haben, wir sind in fast allen Rennen in die Punkte gefahren, das war schon ein Erfolg.

Für die zweite Saison sollten die Basics, bzw. die Zusammenarbeit im Team besser werden, sei es bei der Vorbereitung oder während des Rennens.

Gerade gegen Ende war dies deutlich besser als zu Beginn der letzten Saison.."



Beende den Satz: ‚Wenn wir diese Saison als Team einen Schritt nach vorn machen, dann weil wir ...’


Roy Seifert:

"...bei dieser starken Konkurrenz regelmäßig Punkte holen!"



Regelmäßig Punkte zu holen klingt auf dem Papier simpel – ist in einem enger werdenden Feld aber genau der Maßstab, an dem sich Teams in der Realität messen lassen müssen. Seifert macht deutlich, dass Ottimale EM dafür nicht „den großen Wurf“ braucht, sondern vor allem bessere Abläufe und mehr Abstimmung im Alltag. Und genau dort wird es spannend: Denn mit Tim Hauck hat Ottimale EM einen Fahrer, der 2025 vielen gezeigt hat, was möglich ist, wenn alles zusammenpasst.


Hauck geht 2026 nicht mehr als Geheimtipp an den Start – sondern als Name, den man auf dem Zettel haben muss. Wie er mit dieser neuen Rolle umgeht und welche Ziele er sich setzt, erklärt er im zweiten Teil unseres Interviews.



Hallo Tim! Du warst eine der großen Überraschungen der Saison 2025 – einige im Fahrerlager sehen in dir unterschätztes Potenzial. Mit welchem Gefühl gehst du in die neue Saison: überwiegt die Vorfreude, oder spürst du auch den Druck der gestiegenen Erwartungen?


Tim Hauck

"Hallo! Ja natürlich steigt die Vorfreude auf die neue Saison damit aber auch wieder der Druck da ich selbst gesehen hab was möglich ist.


Trotzdem freut es mich als die Überraschung der vergangen Saison gesehen zu werden!"



Glaubst du, dass du 2026 mehr zu verlieren hast als 2025 – oder gibt dir das eher Selbstvertrauen?


Tim Hauck

"Ja ich glaube das ich diese Saison mehr zu verlieren habe aber das motiviert mich nur alles zu geben um das bestmögliche Ergebnis für mich und das Team einzufahren, denn dieses Team verdient jeglichen Erfolg"



Du sagst, das Team verdient jeden Erfolg – was macht dieses Team für dich so besonders?


Tim Hauck

"Der Zusammenhalt und das Vertrauen ineinander.


Ich bin Roy Immernoch sehr dankbar für die Chance die er mir hier gegeben hat um mich zu beweisen trotz meiner verkorksten Anfangszeit hier in 2022 & 23"



Beende den Satz: ‘Mein Ziel ist es, Roy und dem Team dieses Vertrauen zurückzuzahlen, indem ich ...’


Tim Hauck

"...In den Top 5 der WM lande"



Haucks Aussagen zeigen: Bei Ottimale EM spielen nicht nur Ergebnisse eine Rolle, sondern auch Vertrauen – und das Gefühl, gemeinsam etwas aufbauen zu können. Gleichzeitig ist 2026 für das Team eine Saison, in der unterschiedliche Ausgangslagen zusammenfinden müssen: Auf der einen Seite der Fahrer, der nach dem Durchbruch nach mehr greift – auf der anderen Seite der Fahrer, der nach einem schwierigen Jahr vor allem Stabilität sucht.

Für Stefan Schubert geht es darum, die Erfahrung und Hilfsbereitschaft im Team gezielter zu nutzen und die eigenen Baustellen aus 2025 Schritt für Schritt zu schließen. Wie er seine Winterpause genutzt hat, welche Lehren er zieht und was für ihn persönlich „Erfolg“ bedeutet, beschreibt er im dritten Teil.



Hallo Stefan! Nach einem schwierigen 2025 gehst du in deine Zweite Saison mit Ottimale EM. Wie hast du deine Winterpause verbracht und was erhoffst du dir für 2026 ?


Stefan Schubert:

"In der Tat, 2025 war ein schwieriges Jahr. Frisch motiviert gehe ich in die neue Saison, habe ein tolles und sehr starkes Team hinter mir, deren Erfahrung und Hilfsbereitschaft ich diese Saison verstärkt in Anspruch nehmen werde und hoffe da auch was zurückgeben zu können. Die winterpause habe ich genutzt und habe mein aufwendiges Trainingsprogramm umgestellt. Aufgrund der bisherigen trainingszeiten gehe ich zuversichtlich in die neue Saison."



Wenn du 2025 in einem Punkt zusammenfassen müsstest: Was war der größte Faktor, der es so schwierig gemacht hat – Pace, Konstanz, Fehler, oder eher Pech/Umstände?


Stefan Schubert:

"Pech, eigene Fehler und Konstanz"



Du hast gesagt, du willst die Team-Erfahrung stärker nutzen: Wie sieht das konkret aus – fährst du mehr Vergleichsruns mit Teamkollegen oder holst du dir gezielt Feedback zu bestimmten Kurven/Abschnitten?


Stefan Schubert:

"Ich denke es ist sinnvoller mit Kollegen zu trainieren, als einsam und alleine im Kreis herumzufahren"



Beende den Satz: ‚2026 wird für mich ein Erfolg, wenn ...’


Stefan Schubert:

"...ich alle Rennen beenden kann und vielleicht mal aus eigener Kraft in die Punkte fahren kann"



Unterm Strich zeichnen die Aussagen ein klares Bild: Ottimale EM will 2026 nicht lauter, sondern besser werden – strukturierter, eingespielter und damit konstanter. Seifert benennt den Team-Maßstab mit „regelmäßig Punkte holen“ bewusst pragmatisch, weil genau das im Saisonverlauf die Grundlage für alles Weitere ist: Strategie-Optionen, Entwicklung, Momentum. Hauck bringt nach seinem starken 2025 spürbar Selbstvertrauen mit, spürt aber auch den Druck – und formuliert sein Ziel, das Vertrauen des Teams mit einem Platz in den Top 5 der WM zurückzuzahlen. Schubert wiederum setzt auf einen Neustart über Konstanz: weniger Fehler, mehr Zieleinläufe, und damit die Chance, aus eigener Kraft wieder in Richtung Punkte zu fahren.


Wenn Ottimale EM diese drei Ebenen – Teamabläufe, individuelles Wachstum und stabile Ergebnisse – zusammenbringt, dann kann aus der ruhigen Herangehensweise genau das werden, was in einem starken Feld zählt: ein Team, das nicht nur punktet, sondern das Wochenende für Wochenende verlässlich „da“ ist. Und genau daraus entsteht oft der nächste Schritt nach vorne.



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