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Konstanz als Schlüssel: Arrow Racing setzt auf Entwicklung in 2026

  • 1. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Vor dem Saisonstart 2026 haben wir mit dem Arrow Racing duo Stefan Cerne und Markus Leonhardt gesprochen. Dabei ging es darum, wie sie ihr aktuelles Paket einschätzen, ob es bestimmte Gegner gibt, die sie besonders im Blick haben – und welche Ziele sie sich für die Saison gesetzt haben.



Willkommen in 2026! Jetzt, wo die Pre-Season-Upgrades abgeschlossen sind: Wie zufrieden seid ihr mit dem, was ihr als Team auf die Beine gestellt habt?


Stefan Cerne:

"Unser Auto gehört aktuell vielleicht eher zu den schwächeren, aber wir sind zuversichtlich, dass wir die Lücke zu den anderen Teams schließen können. Mit dem Entwicklungsbudget, das wir noch übrig haben, sollten wir das Auto verbessern und die Schwächen beseitigen können, die wir in den ersten Rennen finden. Markus Leonhardt:

"Sehr gut – wir haben ein leichtes Auto mit einer guten Basis entwickelt. Das macht es für uns etwas einfacher zu fahren und Konstanz aufzubauen, sodass wir vorerst unabhängig von der Platzierung regelmäßig ins Ziel kommen können..



Während Cerne die aktuelle Performance realistisch einordnet, zieht sich bei beiden ein klarer roter Faden durch die ersten Saisonwochen: schnell lernen, Schwächen früh erkennen und die verbleibenden Entwicklungsressourcen gezielt einsetzen, um Schritt für Schritt nach vorne zu kommen.



Gibt es jemanden, vor dem ihr besonders Respekt habt?


Stefan Cerne:

"Da ich es gewohnt bin, eher am Ende des Feldes zu sein, mache ich mir um niemanden speziell Sorgen."


Markus Leonhardt:

"Es gibt dieses Jahr viele gute Fahrer und Teams, aber kein Team oder Einzelner sticht klar heraus. Wer genau unsere Konkurrenz ist, werden wir nach den ersten paar Rennen sehen."



Da aktuell kein einzelner Gegner im Fokus steht, richtet sich der Blick vor allem auf das, was für ein Team in dieser Phase am wichtigsten ist: aus jedem Rennwochenende Fortschritt mitzunehmen – und die eigenen Saisonziele klar zu definieren.



Was sind eure Ziele für die Saison?


Stefan Cerne:

"Unsere Ziele sind es, ein paar Punkte zu holen und so oft wie möglich ins Ziel zu kommen. Außerdem wollen wir unsere fahrerischen Fähigkeiten so gut wie möglich weiter verbessern."


Markus Leonhardt:

"Zuerst ein guter Start in die Saison und die weitere Entwicklung des Autos. Und dann ab der Saisonmitte ein paar mehr Punkte mitzunehmen, um am Ende vor meinem ehemaligen Teamkollegen Christian Dittmer und seinem neuen Team Simspark zu landen."



Mit einem klaren Fokus auf Konstanz und Weiterentwicklung gehen Cerne und Leonhardt mit realistischen Erwartungen in die Saison 2026 – aber auch mit einem konkreten Plan, schnell Fortschritte zu machen. Die ersten Rennen werden entscheidend sein, um die größten Schwachstellen am Auto zu identifizieren und das verbleibende Entwicklungsbudget in spürbare Performance umzusetzen. Wenn es gelingt, regelmäßig ins Ziel zu kommen, kontinuierlich zu lernen und sich Schritt für Schritt zu verbessern, werden die Punkte folgen. Und spätestens ab Saisonmitte wird die Messlatte noch klarer: näher an die direkten Gegner heranrücken und – wie Leonhardt es formuliert – sich in Position bringen, um vertraute Rivalen auch im Punktestand hinter sich zu lassen.

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