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Erster Matchball in Istanbul: Oldenmenger greift nach dem VFC-Titel

vor 6 Tagen
1 Min. Lesezeit

Drei Rennen stehen in der VFC-Saison 2026 noch aus – doch die Entscheidung im Kampf um die Fahrerweltmeisterschaft könnte bereits an diesem Sonntag fallen. Tom Oldenmenger reist mit 19 Punkten Vorsprung auf Sven Schubert zum Großen Preis der Türkei und hat in Istanbul erstmals die Chance, den Titel vorzeitig zu sichern.


Für den Niederländer wäre es die Krönung einer beeindruckenden Debütsaison. In seinem ersten VFC-Jahr hat sich der VEGA-Pilot mit konstant starken Leistungen an der Spitze etabliert. Nun könnte er sich bereits zwei Rennen vor dem Saisonende zum Champion küren.


Die Ausgangslage ist klar: Nach der Türkei folgen noch die Rennen in Fuji und São Paulo, bei denen insgesamt maximal 30 Punkte zu vergeben sind. Ein Vorsprung von mindestens 31 Zählern würde Oldenmenger deshalb den Titel garantieren.


Diese beiden Konstellationen würden die Meisterschaft sicher entscheiden:

Tom Oldenmenger

Sven Schubert

Sieg

Platz 10 oder schlechter, höchstens 3 Punkte

Platz 2

Keine Punkte


Oldenmengers erste Titelchance hängt somit auch vom Abschneiden seines Verfolgers ab. Für Schubert geht es darum, mit einem starken Ergebnis den Rückstand möglichst zu verkürzen und die Entscheidung zu vertagen. Der erfahrene Optiminal-Pilot wird alles daransetzen, den Kampf um die VFC-Krone bis in die letzten beiden Rennen offenzuhalten.


Damit bekommt der Türkei-GP besondere Bedeutung: Während Schubert um seine verbleibende Titelchance kämpft, könnte für Oldenmenger und VEGA bereits in Istanbul der große Moment kommen.

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