top of page

Seawolf NetRace Motorsport steigt ein: Langstrecken-Team wagt den Schritt in die VFC

  • VFC-Media
  • vor 5 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Seawolf NetRace Motorsport ist vor allem aus dem Langstreckenbereich bekannt – 2026 folgt nun der Einstieg in die VFC. Teambesitzer Björn Wahlmeier spricht über die Beweggründe für den Schritt in den Formelsport, während Teamchef Louis Röhn ambitionierte Ziele formuliert. Mit Alex Woitala kehrt zudem ein weiterer bekannter Name als Stammfahrer zurück – und bringt eine persönliche Geschichte sowie klare Erwartungen an die Saison mit.



Hallo Björn! Herzlich willkommen in der VFC! Seawolf ist ja vor allem aus dem Langstreckenbereich als etabliertes Team bekannt. Was hat euch dazu bewegt, in dieser Saison auch in der VFC an den Start zu gehen?


Björn Wahlmeier:

"Hallo zusammen, Alex und Louis bringen ja bereits Erfahrung aus der VFC mit und suchen immer nach einer Herausforderung. Dem Wunsch der Fahrer ein Team in der Serie zu stellen sind wir gerne nachgekommen, da wir in der VFC die ideale Möglichkeit sehen unser Engagement im Formel Bereich auszubauen."


Während Wahlmeier den Einstieg strategisch einordnet, liegt die sportliche Verantwortung im Alltag bei den Fahrern – allen voran bei Louis Röhn, der 2026 nicht nur als Stammfahrer zurückkehrt, sondern auch den Teamchefposten übernimmt.



Hallo Louis, nach langer Zeit sehen wir dich wieder als Stammfahrer in der VFC – und sogar als Teamchef für Seawolf NetRace Motorsport. Willkommen zurück! Was sind eure Ziele als Team in dieser Saison und persönlich für dich als Fahrer?


Louis Roehn: "Hallo, so richtig weg war ich ja nicht 😄 Ich hatte ja den einen oder anderen Einsatz als Ersatzfahrer, aber es ist schön wieder als Stammfahrer und Teamchef zurück zu sein. Unser Ziel ist es erstmal diese Saison Erfahrung zu sammeln, da wir bei Seawolf noch nie bei der VFC teilgenommen haben.

Wir glauben jedoch, dass wir zwei starke Fahrer haben und definitiv mit ums Podium kämpfen können. Also wir peilen schon die Top 3 in der Teamwertung an."


Mein persönliches Ziel ist es diese Saison in der Fahrerwertung innerhalb der Top 5 zu beenden



Top 3 als Team ist eine klare Ansage! Welche Teams siehst du als eure direkten Gegner im Kampf um die Top 3?


Louis Roehn:

"Definitiv, aber wir haben die Fahrer um darum zu kämpfen.

Unsere direkten Gegner werden Razor GP und Falcon Simracing sein"



Neben Roehns Rückkehr als Stammfahrer sorgt vor allem ein weiteres Comeback für Aufmerksamkeit: Alex Woitala ist wieder fest im Feld – diesmal in neuen Farben und ohne seinen langjährigen Teamkollegen an der Seite.



Hallo Alex, diese Saison gibst du dein Comeback als Stammfahrer in der VFC – überraschenderweise ohne deinen langjährigen Teamkollegen Heiko Kolvenbach an deiner Seite. Was hat dich dazu bewegt, wieder ins Cockpit zu steigen, und warum fiel deine Wahl ausgerechnet auf ein neues Team mit Seawolf?


Alex Woitala:

"Nachdem ich die letzten 2 Jahre eine kleine Auszeit vom Simracing gemacht habe und ich ja letzte Saison ein paar Rennen als Ersatzfahrer gemacht habe, hab ich gemerkt, dass ich wieder mehr Spaß am Fahren habe. Da stand für mich dann fest, dass ich gerne diese Saison wieder als Stammfahrer an den Start gehen möchte.


Als ich mich entschieden hatte, hatte Heiko bereits seine Entscheidung bzgl. Team getroffen. Also stand ich erst einmal ohne Teamkollegen da. Warum es zu Seawolf ging, ist eigentlich ganz einfach. Mein altes Team, Schubert Motorsport eSport hat sich inzwischen mit Seawolf zusammengeschlossen. Da seitens Seawolf gleichzeitig auch Interesse an der VFC bestand, kam es zum logischen Schritt, dass sich für dieses Team fahren werde. Mit Louis Röhn habe ich nun einen Teamkollegen, mit dem ich bereits für Schubert gefahren bin und schon damals ziemlich gut zurecht gekommen bin."


Wo stehst du gerade leistungsmäßig im Vergleich zu vor der Pause – fehlt noch Pace, eher Konstanz, oder bist du schon wieder auf altem Level?


Alex Woitala:

"Das muss sich noch zeigen. Bin ja auch schon etwas in die Jahre gekommen, weshalb es natürlich schon inzwischen etwas an der Pace fehlt - so ehrlich muss man sein.

Aber ich bin generell schon immer eher über die Kontanz im Rennen gekommen und hoffe natürlich, dass das auch diese Saison eine Stärke sein kann.


Mal sehen, wie ich im Vergleich zu den ganzen jungen Fahrern abschneiden kann.



Und noch eine letzte Frage: Beende den Satz – Wenn ich nach dem letzten Saisonrennen zurückblicke, war die Saison ein Erfolg, wenn ...


Alex Woitala:

"..: ich viele spannende und faire Zweikämpfe hatte"



Mit dem Einstieg in die VFC eröffnet Seawolf NetRace Motorsport ein neues Kapitel: Der Fokus liegt auf dem Aufbau, dem Sammeln von Erfahrung – und gleichzeitig auf dem Anspruch, sportlich früh eine Rolle zu spielen. Louis Röhn nennt die Top 3 als Ziel in der Teamwertung und sieht Razor GP sowie Falcon Simracing als direkte Konkurrenz. Alex Woitala bringt nach seiner Pause vor allem Konstanz und Renncraft als Stärke mit – und setzt den persönlichen Maßstab klar auf „spannende und faire Zweikämpfe“. Wie schnell Seawolf aus dem Debütjahr ein echtes Ausrufezeichen machen kann, wird sich in den ersten Rennen zeigen.

Kommentare


bottom of page