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Spinardi: Schottlands Neulinge kommen mit großen Ambitionen

  • VFC-Media
  • 28. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Das erste von fünf neuen Teams, die 2026 in die VFC einsteigen, sind die Schotten von Spinardi. Angeführt von Teamchef Daniel Scott geht die Mannschaft in ihre Debütsaison – und schon früh zeichnet sich ab, dass Spinardi mit klaren Zielen an den Start geht.


In einem Interview mit Scott erhielten wir einen ersten Einblick in die Herangehensweise des Teams, die Pre-Season-Strategie und die Erwartungen an das Rookie-Jahr. James Andrews stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht für ein Interview zur Verfügung.



Willkommen in der VFC! Jetzt, wo die Pre-Season-Upgrades abgeschlossen sind: Wie zufrieden bist du mit dem, was ihr als Team auf die Beine gestellt habt?


Daniel Scott:

Ich bin insgesamt ziemlich happy. Wir sind eine sehr klare, spezifische Strategie gefahren. Die Idee ist, das Gewicht so niedrig wie möglich zu halten – einschließlich der Spritmenge, die wir zu jedem Rennen mitbringen müssen.



Gibt es ein Team, vor dem du besonders Respekt hast?


Daniel Scott:

Rookie Monsters haben ein sehr ähnliches Konzept wie wir – nur sind sie mit Motor 2 wohl ein kleines Stück schneller. Außerdem haben einige Teams sehr wenig ausgegeben, daher werden sie in Q3/Q4 besonders stark sein.



Was sind eure Ziele für die Saison?


Daniel Scott:

Wir hoffen diese Saison auf ein Podium, aber regelmäßige Top-8-Ergebnisse sind das, worauf wir abzielen. Das Feld ist diese Saison sehr stark – das ist also definitiv ein ambitioniertes Ziel. Unser Mindestziel ist es, RM zu schlagen, aber das sollte kein Problem sein.



Gibt es Strecken, auf denen euer Auto besonders stark sein wird?


Daniel Scott:

Wir haben auf ein sehr niedriges Gewicht und wenig Luftwiderstand gesetzt – daher sollten uns Low-Speed-Strecken liegen. Wir haben nicht auf Downforce gesetzt, deshalb werden High-Downforce-Strecken für uns schwierig. Strecken mit hohem Spritverbrauch sollten uns ebenfalls entgegenkommen.



Du bist letzte Saison bereits ein paar Rennen gefahren – wie bist du ursprünglich zur VFC gekommen?


Daniel Scott:

Rouven (Meschede) hat mir erzählt, dass er kein SL2 mehr fahren will, weil das VFC-Auto einfach zu viel Spaß macht. Ich hab’s ausprobiert, mich sofort verliebt und dann jedem, der es hören wollte, erzählt, dass die VFC eine großartige Liga ist – und bisher lag ich damit nicht falsch!

Spinardi ist ein Team, das früher in unserer Liga, Racing Pals, genauer gesagt in der Formula Pals-Liga, teilgenommen hat. Das Team gehörte früher Robin, aber der Mann hat keine Loyalität, also habe ich das Ruder übernommen.



Wie bereitest du dich auf ein Rennen vor? Arbeitest du mit einem Ingenieur – oder nutzt du Overlays?


Daniel Scott:

Ich fahre eine obszöne Anzahl an Trainingsrunden. Ich glaube, wir haben letzte Saison in GPVWC etwas um die 13.000 trainingsrunden zusammengerechnet. Normalerweise nutze ich einen Ingenieur (und empfehle das auch jedem, der kann), aber mein Ingenieur (James Andrews) fährt diese Saison selbst mit. Deshalb muss ich mich auf mein TinyPedal-Overlay verlassen!




Spinardi ist neu im VFC-Feld, wirkt aber alles andere als vorsichtig. Mit einer klaren Low-Weight-/Low-Drag-Philosophie und dem Anspruch, regelmäßig in die Top 8 zu fahren – mit gelegentlichen Podiumschancen – könnte sich das Team um Daniel Scott schnell als eine der spannendsten neuen Geschichten der Saison 2026 etablieren. Ob das effizienzorientierte Paket über den gesamten Kalender hinweg funktioniert, wird sich zeigen – klar ist aber schon jetzt: Spinardi will Eindruck hinterlassen.

 
 
 

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