top of page

Fünf Dinge die wir vom Niederlande GP gelernt haben

  • VFC-Media
  • 8. Sept. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Verkehrte Welt bei Optiminal

Beim Heim Grand-Prix von Optiminal schien alles auf den Kopf gestellt zu sein; während Heiko Kolvenbach sein mit Abstand bestes Wochenende seit seinem Comeback zeigte und seinen ersten Sieg seit Belgien 2023 einfuhr, erlebte Sven Schubert sein wohl schlechtestes Wochenende der letzten Jahre. Der Schwabe schaffte es nicht in Q2 und wurde Rennen nach Kollision mit dem neuen Valle Fahrer Patryk Roszak um eine Runde zurückgeworfen. Dank dem Safety-Car konnte sich Schubert sich zurückrunden, um dann schlussendlich das Rennen durch einen Fehler von Jörn Dicks zu beenden. Pikant: Schubert und Dicks befinden sich in Vertragsstreitigkeiten



Razor GP - Chance vertan ?

Nach dem Ausfall Schuberts was für Razor GP alles angerichtet um in der Fahrer-WM aufzuholen und den ersten Platz in der Team-WM auszubauen. Am Ende des Rennens stand man allerdings nur mit acht aufgeholten Punkten in dem Fahrer sowie zwei ausgebauten Punkten in der Team-WM da. Paisler erwischte ein noch schlechteres Qualifying als Schubert und Fabian Walter konnte seine Quali-Stärke nicht ummünzen. Im Rennen konnte Paisler eine starke Aufholjagd hinlegen aber Fabian Walter verlor seinen Podiumsplatz nach dem letzten Boxenstopp.


Razor hatte dazu auf einer sehr kurvenreichen Strecke den mit Abstand größten Topspeed auf den Geraden, was für einige Verwunderung im Fahrerlager sorgte; genauso reagierten viele Fahrer mit Unverständnis auf den Platztausch von Paisler und Walter im letzten Stint. So sind Punkte im Kampf um die Fahrer-WM verloren gegangen, was beide Fahrer am Ende der Saison durchaus ärgern könnte, sollten diese Punkte schließlich bei der Titelvergabe fehlen.



Dicks in der Krise

Jörn Dicks lieferte in Zandvoort eine Talentprobe im unteren Bereich seines Könnens ab. Pleiten, Pech und Pannen im Rennen gipfelten in der Kollision mit dem WM-Führenden Sven Schubert. Dicks sagte selber dazu, dass er zu übermotiviert in den Zweikampf ging. Viele Faktoren führten laut dem Deutschen ebenfalls zu einem momentan schlechten Abschneiden: Die Vertragsstreitigkeiten mit Sven Schubert hatte zu einigen Nebenschauplätzen geführt; dazu ist der Blue Horns nicht mehr einer der schnelleren Wagen im Feld. Dazu sorgte wenig Zeit fürs Trainieren sowie die Suche nach einem 2. Fahrer für die Saison 2026 für weitere Komplikationen. Keine gute Mischung im Kampf um Platz 4 in der Fahrer- und Team-WM.

Doch Dicks hat bereits angekündigt, in den kommenden Rennen wieder mehr zu trainieren, um dieses Ziel zu erreichen, trotz der vielen Widerstände.



Frischer Wind nach der Sommerpause

Die VFC brachte vier komplette Neulinge aus der Sommerpause mit nach Zandvoort. Patryk Roszak, Daniel Scott, Robin Moelling und Johann Asanger. Alle samt konnten bei Ihrem Debut überzeugen. Roszak konnte sein erstes VFC Rennen sensationell auf dem dritten Platz beenden und wurde prompt von Valle für den Rest der Saison verpflichtet. Der Pole wird Tom Lafont ersetzen welcher sich die Hand brach. Der Schotte Daniel Scott stellte den SVL vollkommen überraschend auf Platz 3 im Qualifying, eine furchtbare erste Runde und kleinere Missgeschicke verhinderten ein besseres Ergebnis. Robin Moelling wurde durch einen Disconnect um ein mögliches Top-5 Ergebnis gebracht. Johann Asanger ging mit kleiner Erwartungshaltung in sein erstes VFC-Rennen, ankommen war das Ziel. Dies gelang dem sympathischen Österreicher bekannt aus der Formel1-Liga.de und wurde mit seinem ersten WM-Punkt belohnt.




Die Dünen von Zandvoort

Die VFC gastierte zum ersten Mal in Ihrer Geschichte in Zandvoort und konnte direkt mit einem packenden Rennen überzeugen. Den Fahrern wurde eine anspruchsvolle Herausforderung gestellt, welche für einige Überraschungen sorgten; trotz weniger Überholmöglichkeiten war Action geboten. So präsentiert sich Zandvoort als mögliche Strecke für das kommende Jahr in der VFC 2026.

 
 
 

Kommentare


bottom of page