Fünf Dinge, die wir vom Australien GP gelernt haben
- Jörn Georg Dicks
- 25. Feb. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. Feb. 2025
Es geht weiter mit Social Media-Neuerungen! Wir bedienen uns bei dieser Rubrik für die Website bei einem Format aus der echten Formel 1: "Five things we learned from the x GP" ist eine etwas andere Form des Rennberichts, die etwas mehr Freiheiten und Kreativität zulässt. Wir hoffen, es gefällt euch!
Hier nun ohne viel Drum-Herum:
Fünf Dinge, die wir vom Australien Grand Prix gelernt haben!
Falcon wurde schlechter geredet als sie sind

Falcon Simracing wurde im Vorfeld des Saisonstarts etwas belächelt. Durch eine
verpasste Abgabe sind die Falken nun mit einem 60 Liter Tank, 6-Gang Getriebe und
dem Motor mit der wenigsten Leistung unterwegs. Das dies auch große Vorteile hat wurde vom Großteil des Fahrerlagers schlicht weg ignoriert. Der kleine Tank entpuppt sich als große Chance da auf den meisten Strecken der Boxenstopp auf der Strecke rausgefahren werden kann. So konnte Schlüter auch wieder um den Sieg mitkämpfen.
Razor sind die frühen Favoriten auf die Team-WM

Razor GP hat den besten Saisonstart Ihrer Teamgeschichte hingelegt! Platz Zwei für
Bastian Paisler und der undankbare vierte Platz von Fabian Walter katapultieren die
chromfarbenen Renner an die Spitze der Team-WM. Wenn die Pace aus Melbourne aufrechterhalten werden kann, geht die Team-WM nur über Razor GP. Die Konkurrenz muss also andere Geschütze auffahren.
Schubert in der Frühform seines Lebens

Für Sven Schubert war es das erste Podium beim Saisonstart seit 2014! Der Schwabe der normalerweise eher langsam in die Saison findet wirkte am Rennabend zu keinem Zeitpunkt in irgend einer Art und Weise beunruhigt den Sieg zu verlieren; selbst auf abgefahrenen Reifen überlistete er Marc Schlüter beim Restart und konnte von da an auf Paislers Betonsperre setzen. Schubert urteilte dazu nach dem Rennen: "Alles genau nach Plan."
Die Rookies wissen zu überzeugen

Mit Magnus Okkenhaug, Massimiliano Ribolli, Sander Van Leeuwen, Janson Bintz,
Joonas Kaurala und Junio Lopes standen de-facto sechs Rookies in der Startaufstellung. Okkenhaug konnte mit P6 im Rennen einen gelungenen Einstand feiern und van Leeuwen überraschte in der Qualifikation mit dem direkten Einzug in Q2. Auch die restlichen Rookies konnten überzeugen obwohl durch Unfälle und Track-Limits bei einigen Pech im Spiel war.
Nachtanken bringt zusätzliche Spannung

Die Ligaleitung verkündete im Winter, zurück zu den Wurzeln zu gehen und das
Nachtanken wieder einzuführen, was sich in Melbourne als voller Erfolg entpuppte!
Spannende Duelle aufgrund von verschiedenen Spritmengen, taktische Kniffe und noch vieles mehr. Wir freuen uns auf mehr davon!



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