Fünf Dinge die wir vom Brasilien GP gelernt haben
- 25. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Optiminal ohne Stammfahrer – und doch dasselbe Ergebnis

Optiminal Esports trat in Brasilien erstmals in dieser Saison ohne beide Stammfahrer an.
Sven Schubert befand sich noch auf dem Rückweg aus England, während Heiko Kolvenbach seinem Eishockey-Verein, den Kölner Haien, den Vorzug gab. So sprangen Rouven Meschede und Alex Woitala ein.
Die Erwartungen waren entsprechend gedämpft – doch das Ergebnis hätte kaum beeindruckender ausfallen können:
Meschede dominierte das Rennen souverän und fuhr einen nie gefährdeten Sieg ein, während Woitala im Regen brillierte und sich mit einer fantastischen Vorstellung den dritten Platz sicherte.
Noch hat Optiminal weder Schubert noch Kolvenbach für 2026 bestätigt. Ist dieses Ergebnis ein Zeichen dafür, dass die Niederländer weniger abhängig von ihren Stammfahrern sind, als sie selbst dachten?
Gib der VFC Regen – und das Chaos beginnt

Bereits im Vorfeld des Rennens wurde immer wieder Regen vorhergesagt. Nach den ersten Boxenstopps war es dann so weit:Der Himmel öffnete sich, und die Strecke wurde mit jeder Runde anspruchsvoller. Das Resultat: drei Safety-Car-Phasen hintereinander.
Viele Fahrer griffen zu früh zu den Intermediates und verloren wertvolle Zeit. Andere jedoch trafen goldrichtige Entscheidungen: Vor allem Tim Hauck und Alex Woitala nutzten einen außerplanmäßigen Stopp, nahmen Setup-Anpassungen vor und pflügten anschließend in den feuchten Bedingungen durchs Feld.
In den letzten fünf Runden nahm der Regen nochmals zu – sehr zur Freude von Michael Falkenhain und Jörn Dicks, die sich auf P6 und P7 ins Ziel retteten (vor den Strafen).Mit ein paar Runden mehr wären beide ernsthafte Podiumskandidaten gewesen.
Der Kampf um Platz 6 in der Konstrukteurs-WM

Das spannendste Duell des Saisonfinales fand im Tabellenmittelfeld statt – im Kampf um Platz 6 der Konstrukteurs-WM.
Simspark Racing: 77 Punkte
SVL Racing: 77 Punkte
Ottimale EM: 74 Punkte
Am Ende entschied eine nachträgliche Strafe gegen Michael Falkenhain das Rennen um Rang 6.Ohne diese Strafe wäre Ottimale punktgleich mit Simspark gewesen – und hätte sich dank Meschedes zweitem Platz in Zandvoort über das bessere Einzelergebnis durchgesetzt.
Der Kampf im Mittelfeld war eng und spannend bis zur letzten Minute – ein würdiges Saisonfinale.
Interlagos – ein perfektes Comeback nach zwei Jahren

Nach zwei Jahren Pause kehrte die VFC 2025 wieder nach Interlagos zurück – und wie!Die modernisierten Streckenabschnitte überzeugten Fahrer wie Offizielle, weshalb das Rennen für das Saisonfinale ausgewählt wurde.
Die Entscheidung erwies sich als goldrichtig: Wir sahen eines der spannendsten Rennen des Jahres, geprägt von Wetterchaos, Strategiepech, Mut, Fehlern und genialen Momenten.
Kein Wunder also, dass Interlagos auch 2026 wieder das Saisonfinale austragen wird.
Obrigado, Brasil!
Schlussakt der VFC Saison 2025

Mit Brasilien endet eine der erfolgreichsten Saisons der jüngeren VFC-Geschichte.
8 von 10 Teams standen mindestens einmal auf dem Podium.
13 verschiedene Fahrer holten ein Podium – ein neuer Rekord!
Die Leistungsdichte war so hoch wie selten zuvor.
Die Serie hat damit eine hervorragende Basis für die Zukunft geschaffen.Die ersten Modtests für 2026 sind bereits absolviert, und die Vorfreude im Fahrerlager ist groß.
Wir bedanken uns bei euch allen fürs treue Lesen und Mitfiebern. Bis nächstes Jahr – die VFC 2026 kann kommen!



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